Diese Landschaft mit seinen Vorbergen und charaktervoll bergig-hügeligen Gelände hat Franz Marc, dem zusammen mit Wassily Kandinsky Mitbegründer der Redaktionsgemeinschaft "Der Blaue Reiter", wohl außerordentlich fasziniert.
Hier auf diesen Wiesen bei Oberriedern weideten wohl auch die Pferde welche ihn zu einigen seiner berühmten Darstellungen selbiger inspirierten.
Hier im Blick auch sein Wohnort Sindelsdorf von 1910-1914.
Aufnahmen mit Canon EOS 6D, 80mm, f/5.6, 1/200s, ISO-100, 19:40
Klaus Brückner, Hans-Jörg Bäuerle, Friedemann Dittrich, Jörg Engelhardt, Rainer Hillebrand, Walter Huber, Heinz Höra, Johann Ilmberger, Martin Kraus, Wilfried Kristes, Dieter Leimkötter, Giuseppe Marzulli, Steffen Minack, Jörg Nitz, Jan Lindgaard Rasmussen, Danko Rihter, Werner Schelberger, Walter Schmidt, Christoph Seger, Björn Sothmann, Arjan Veldhuis, Jens Vischer, Benjamin Vogel, Augustin Werner
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Comments
Interessant Dein Hinweis auf "Blauer Reiter"!
Ein paar Bergbeschriftungen könntest du noch spendieren.
Nun nach längerer Pause auch mal wieder ein Pano von mir.
So ganz leicht fällt es nicht wieder den Einstieg zu finden, was gar nicht mal an mangelendem
Pano-Vorrat liegt.
Man macht einen Haufen Bilder zu verschiedenen Themen, archiviert sie, lässt das Ganze ein paar Tage ruhen und
entscheidet sich dann mal die Ausbeute zu sichten. Nach einer weiteren Weile erstellt man dann einige Panos, doktert hier und da
noch etwas an den Roh-Bildern und erstellt ein soweit fertiges Bild (Bilder). Danach fragt man sich wer das eigentlich sehen will, gerät ins
Zögern, und wartet bis zum nächsten Haufen Bilder welche wieder ins Archiv wandern. Und stetig grüßt das Murmeltier :-)
Den Blauen Reiter machte ich zum Thema weil ich hier an einem sogenannten Außenposten des Sindelsdorfer Wegs stehe, der die Bilder und Eindrücke
von Franz Marc thematisiert. Ich dachte mir auch wie das dort vor 100 Jahren ausgesehen haben mag. Die Dörfer kleiner, das große Bauernhaus rechts
vermutlich bedeutender kleiner, kein Wasserschloß, keine elektrische Leitung, keine dieser großen Heu- und Geräteschuppen, die Baumgruppen etwas größer,
das Loisachmoos unberührter. Im Prinzip aber dürfte der Gesamteindruck ein Ähnlicher gewesen sein.
Der Höhenzug auf dem ich hier stehe erstreckt sich von West (Habach) bis Bad Heilbrunn (Ost) begrenzt das Moos nach Norden hin und nach der Eiszeit wohl
auch den Kochelsee nach Norden hin.
Die Schummerung verschiedener Karten (BayernViewer) lässt einen dies sehr schön nachvollziehen. Interessant auch, dass im Norden des Höhenzugs die Penzberger Mulde
angrenzt. Hier in der Penzberger Mulde wurden schon früh Kohlevorkommen (Pechkohle) entdeckt. Diese traten auch bereits an der Oberfläche zum Vorschein.
Anfangs des 19.Jahrhunderts begann dann deren industrielle Förderung bis 1966.
LG Jörg
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