Norwegen 2017, jetzt mal chronologisch angefangen. Werde mich aber bei der Serie nicht an die chronologische Reihenfolge halten, sonst komme ich wie bei anderen Reisen nicht mehr ans Ende.
Wir waren nach Tromsø geflogen und hatten den ersten Nachmittag zur Erkundung der Stadt genutzt - den bisher hier gezeigten Ansichten kann ich aber nicht viel hinzufügen. Angesichts des guten Wetters sollte der zweite Tag dann aber direkt für eine Bergtour genutzt werden. Von Tromsø aus bietet sich dafür die Insel Kvaløya an. Der Store Blåmann ist der höchste Berg der Insel, ein steiler Zapfen mit Bigwall-Klettern auf der Nordseite und einem gut mit Steinmännern markierten, felsigen Anstieg auf der Ostseite. Nur an manchen Stellen muß man etwas tüfteln, um den Weg oder eine mit möglichst wenig Kletterei verbundene Route zu finden.
Morgens beim Frühstück hatte uns noch eine geschlossene Nebeldecke begrüßt. Diese verhinderte auch eine visuelle Prüfung der Schneelage in höheren Lagen vor dem Losgehen. Da ein paar Norweger aber beherzt aufbrachen, gingen wir auch los. Auf etwa 400m Höhe kamen wir dann ans Sonnenlicht (und holten uns bis zum Abend einen in diesen fast arktischen Breiten nicht erwarteten Sonnenbrand). Oberhalb der Inversion war es dann auch überraschend warm - auf 69,7°N im T-Shirt am Gipfel zu sitzen, hatten wir ebenfalls nicht erwartet. Zur Freude des Photographen löste sich der Nebel dann noch stellenweise auf und gab den Blick auf den Fjord und die unten im See schwimmenden Eisschollen frei - das und den Rest seht Ihr hier selbst.
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We had flown to Tromsø and had used the first afternoon to explore the city. In view of the good weather, the second day should be used for a mountain tour. From Tromsø, the island Kvaløya is a good starting point. Store Blåmann is the highest mountain on the island, a steep cone with bigwall climbing on the north side and a rocky ascent on the east side well marked with cairns. Only in some places you have to do a little tinkering to find the path or a route with as little climbing as possible.
In the morning at breakfast a closed fog cover had welcomed us. This also prevented a visual check of the snow situation at higher altitudes before we started. But since a few Norwegians set off bravely, we also set off. At an altitude of about 400m we came into the sunlight (and got a sunburn until the evening, which was not expected in these almost arctic latitudes). Above the inversion it was surprisingly warm - sitting at 69.7°N in a T-shirt at the summit was also not expected. To the joy of the photographer the fog then dissolved in places and gave a view of the fjord and the ice floating in the lake below.
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Olympus OM-D E-M10
M.Zuiko 14-42 EZ @14mm (=28mm KB)
22 HF RAW freihand, ISO 200, 1/1000, f9
Lightroom CC, Autopano Giga 4.4.1, IrfanView
360° Blickwinkel
Beschriftung aufgrund der nötigen Recherche schrittweise - mehr Detail bei einer Serie mit etwas längerer Brennweite. Und, ja, es gibt hier zwei fast benachbarte Berge namens Hollendaren.
Peter Brandt, Jörg Braukmann, Arno Bruckardt, Klaus Brückner, Hans-Jörg Bäuerle, Mentor Depret, Friedemann Dittrich, Jörg Engelhardt, Johannes Ha, Heinz Höra, Dieter Leimkötter, Wilfried Malz, Giuseppe Marzulli, Steffen Minack, Jörg Nitz, Jan Lindgaard Rasmussen, Danko Rihter, Patrick Runggaldier, Björn Sothmann, Konrad Sus, Markus Ulmer, Jens Vischer
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Kommentare
LG Jörg
The suns path is interesting. At that time, the sun culminates at appr. 40 degrees in Troms. The course is however very flat, so it stays over 30 degrees from 9 to 17. In the Alps on the same date, the sun culminates at appr. 60 degrees, but its time over 30 degrees is nearly the same as for Troms.
Greetings
Herzliche Grüße
Hans-Jörg
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