Spreeacker, Haus 2 |
Unbekannte Fabrik |
HochTief |
A und O Hostel |
Hau Nr. 55 |
Kraftwerk Berlin Mitte |
Hochhaus Holzmarktstrasse |
|
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
Wieder so eine Sache. Im Zuge eines Spazierganges in einen Hinterhof gestolpert; durch ein schickes neues Stahltor hindurch dessen automatische Schliessanlage offenbar noch nicht in Gang gesetzt war.
Dahinter bunte Mauerfragmente, offenbar bewusst zusammengestellt. Krass der AltNeu Gegensatz zum neuen Bürogebäude der (ausgerechnet !) HochTief. Das weis ich natürlich erst jetzt, ebenso dass die außerordentliche Ausgestaltung DIESES Raumes auf ein Kunstprojekt zurückzuführen ist, welches im Gebäude Köpenicker Str. 55, einem klassischen Plattenbau der späten 1980er, angesiedelt ist. Ich stehe mitten im Aussengelände dieser Initiative Neu Westberlin (neuwestberlin.wordpress.com/about/) - diese ist mittlerweile weitergezogen. Im November 2014 war hier noch alles "spick and span" wie dieses Bild zeigt: neuwestberlin.files.wordpress.com/2014/09/yardnew.jpg Ebenso Geschichte aber im Netz gut dokumentiert ist die Ausstellung "Erinnerungsräume Berliner Mauer und Clubkultur" aus dem November 2014. (www.berliner-erinnerungsraeume.de). Wo stehen wir eigentlich hier historisch und geographisch? Nördliche Luisenvorstadt, immer schon Industriegebiet an der Spree; so hat auf Nr. 50 Otto Lilienthal seine Fabrik. Wobei ... hier muss ich mich bremsen und Acht geben. WELCHE Nr. 50? Denn wir müssen offenbar zwischen Ost und West unterscheiden, den Postleitzahlen 10197 (Mitte; O) und 10997 (W) unterscheiden! Klar im ehemaligen W lag eine Chemiefabrik der Familie Heffter - dokumentiert in einem Beitrag der Chemiefreunde Erkner, einem bemühtem Verein zur Sichtbarmachung der Chemie-Geschichte in Berlin / Brandenburg (www.chemieforum-erkner.de/chemie-geschichte/personen/heffter_l.htm) Weiters noch gelernt - ganz in der Nähe der Spreeacker (http://spreeacker.de), das Köpi, die Eisfabrik, das Kraftwerk Berlin Mitte mit dem Club Tresor und der Bethaniendamm, welcher für den Fremden auch ein geheimnisvoller Ort ist. Nicht nur weil da die Mauer verlaufen ist sonder auch weil es da so was "seltsames" gibt wie das "Angelbecken". Zu guter Letzt erinnere ich gerne an "die Fabrik mit dem Ost-West-Überblick" - DIESER 1980er Spaziergang durch Berlin hat sich keine 500m von meinem Standort zugetragen - völlig unerreichbar von hier. Ich finde diese Spannung spürt man noch immer, dies ist für mich einer der unvergleichlichen Reize die Berlin bietet. Technisches D800, Zeiss 21 mm HF Raws aus der Hand um 18:23 1/200, f/3.5, ISO 200 RawTherapee, PTGui, Gimp |
![]() |
|||||||||||||||
![]() |
![]() |
|
![]() |
||||||
![]() |
![]() |
Comments
http://www.aussergewoehnlich-berlin.de/schwaben-in-berlin/
http://www.tagesspiegel.de/berlin/prenzlauer-berg-schwabenhass-im-szenekiez-seite-3/4544976-3.html
Grüße,
J
Herzliche Grüße
Hans-Jörg
Leave a comment