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Wie in Aussicht gestellt kommt hier die Fortsetzung zu Nr. 15525 - aus den zwei Schopflingen der Bocksriemenzunge (Himantoglossum hircinum) waren zwei respektable Exemplare geworden, wobei das linke Bekanntschaft mit etwas gemacht haben muss, was ihm den Stengel geknickt hatte. Zu sehen ist jetzt, wie die überlangen spirrigen Zungen erstens für den Namen der Pflanze verantwortlich sind und wie sie zweitens in der Gesamterscheinung die Stattlichkeit des Blütenstandes erheblich vergrößern. Damit gleichen sie für die fliegende Bestäuberkundschaft womöglich das evolutionäre Manko der recht blassen Blütenfarbe aus. Auch dieses Jahr ist es mir wieder nicht gelungen, den Geruch nach Ziegenbock zu erschnopern, der auch im Namen steckt und Insekten locken helfen soll. Aber nächstes Jahr gehe ich ohnehin wieder nachsehen, wie es weitergeht mit der Entwicklung der Solisten und des Bestandes. Von der Bocksriemenzunge hört man, daß sich die Bestände erweitern sowohl hinsichtlich der Anzahl der Exemplare pro Fundort als auch verbreitungsmäßig: Wohl als Gewinner der Klimaerwärmung hat die Art bereits den Süden von Sachsen-Anhalt erreicht.
Kamera : Olympus VR-320 Bilder : 5x QF mit Stativ Brennweite: 24 / 138 Blende : 5.8 Belichtung: 1/200 Software : PanoramaStudio 2.5.1 Pro, GIMP, IrfanView |
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Es grüßt Wolfgang
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