200km Sommerfernsicht   (4,0 based on 17 ratings)    viewed: 416x
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1 Medvedi skala Bärenstein 924m 39km
2 Penkavi vrch Finkenkoppe 792m 126km
3 Lausche Luz 793m 128km
4 Popelove hora Aschberg 652m 121km
5 velky Buk großer Buchberg 736m 123km
6 Maly Buk kleiner Buchberg 712m 120km
7 Jedlova Tannich 853m 38km
8 Klucky Kammberg 642m 117km
9 Hochwald Nordgipfel 744m 133km
10 Klic Kleis 759m 121km
11 Vlci hora Wolfsberg 641m 114km
12 Jezevci vrch Limberg 665m 130km
13 Smrk Tafelfichte 1124m 171km
14 Kocisi vrch 679m 97km
15 TV-Turm Bukova hora 683m+223m 94km
16 Holubnik Taubenhaus 1071m 164km
17 Cerna Hora Schwarzenberg 1085m 165km
18 Siroky vrch 659m 84km
19 Kukla 673m 86km
20 Kamenny vrch 656m 85km
21 Jested Jeschken 1012m + 100m 147km
22 Szrenica Reifträger 1361m 185km
23 Tvaroznik Quargsteine 1322m 185km
24 Labski Szczyt Veilchenstein 1472m 187km
25 Schneegrubenbaude 1480m 188km
26 Wielki Szyszak Hohes Rad 1508m 188km
27 Kletecna Kletschen 706m 74km
28 Kotel Kesselkoppe 1435m 185km
29 Milesovska Milleschauer 837m 71km Pano 21143
30 Boren Biliner Borschen 539m 58km
31 Sniezka Schnekoppe 1603m 200km
32 Lucni Hora Hochwiesenberg 1555m 196km
33 Studnicni hora Brunnberg 1554m 197km
34 Zlatnik 521m 55km
35 Zadni Planina Plattenberg 1422m 194km
36 Lisci Hora Fuchsberg 1363m 195km
37 Thalina 667m 68km

Details

Location: Fichtelberg (1214 m)      by: Steffen Minack
Area: Germany      Date: 01.07.2017
9QF@600mm(KB)-ausgeschnitten auf ca.850mm, F10, 1/2.5", ISO200, Stativ, 04.31Uhr (31min vor Sonnenaufgang), PSE13, Autopano pro 4.2

Im Sommer kann man schon zufrieden sein, wenn man im Mittelgebirge 100km weit schauen kann. Ein doppelt so weiter Blick hat dann schon einen echten Seltenheitswert.
Nach einigen Versuchen konnte ich nun endlich einmal den Gegenblick zu meinem Pano 20984 genießen. Die knapp 2h Fahrt zum Fichtelberg haben sich echt gelohnt, die Bedingungen waren sehr gut:
Super Fernsicht, nur geringes Luftflimmern und Refraktionen, welche zu leichten Unschärfen führen gab es nur im Lausitzer Gebirge. Allerdings machte mir der Wind zu schaffen, hatte ich doch wieder vergessen die Blende weiter zu öffnen. Die dabei entstehenden Vignettierungen lassen sich auch mit kostenlosen Programmen entfernen. Ein Kugelkopf (auch wenn es nicht der billigste ist) ist für so eine lange Belichtungszeit bei dieser Brennweite und dem Wind eher ungeeignet.

Die Schneekoppe war nur vor Sonnenaufgang eindeutig zu erkennen, dass sie überhaupt zu sehen war hat mich sehr gefreut. Laut Simulation kann man nur den oberen Teil und davon größtenteils nur die polnische Seite erkennen, somit dürfte sich das Sichtbare zur Hälfte je aus Gipfel und Wetterstation zusammensetzen.

Comments

Der Jeschken ist ja der Hammer aus so einer Entfernung.
2017/07/01 23:48, Arne Rönsch
Gratuliere zu dieser Superfernsicht und deren Präsentation. Da zahlen sich das frühe Aufstehen und deine Hartnäckigkeit aus. In der Richtung braucht man die gute Sicht wohl unbedingt morgens. Nach meiner Erfahrung sind im Mittelgebirgsraum sommerliche Fernsichten morgens noch deutlich seltener als nachmittags oder abends. Bei uns vezeichneten die Kalmit und ich etwa 12 Stunden vorher exzellente Fernsicht, d.h. >159 km. Ob meine kleine Kamera das auch sah, zeige ich im nächsten Jahr.
2017/07/02 00:55, Jörg Braukmann
Eine überragende Fernsicht! Freitagnachmittag war es zwischen Regenschauern Richtung Jeschken bis zum Hohen Rad kurzzeitig gut, da war ich auf der Durchreise zu einem südwestlich gelegenen bisher hier noch nicht gezeigten Aussichtspunkt.
In den vergangenen Wochen habe ich das Riesengebirge mehrfach gesehen, aber nicht annähernd so gut wie Du. (Auf meinem Testplatz 21231 eine Aufnahme vom 25.06.17) Umso mehr bedauere ich, daß ich gestern früh nicht konnte und mir dieses Erlebnis entgangen ist. Für diese Richtung sind die Sommermonate nach meiner Erfahrung auch deutlich ergiebiger, weil im Winter oft die Nebelobergrenze zu hoch ist.
Im Vergleich zu meinem 18262 sind die deutlichen Unterschiede gut zu sehen, die durch die damaligen starken Refraktionen zustande kamen.
2017/07/02 11:37, Friedemann Dittrich
Dein Enthusiasmus ist zu bewundern, Steffen. Die 200km-Fernsicht ist der mehr als verdiente Lohn.
Eigentlich wäre es angebracht, wenn wir eine extra Fernsicht-Liste für die Mittelgebirge, also Aufnahmestandpunkt und Ziel unter, sagen wir mal 1800 m üNN.
Alles auch wieder ansprechend aufbereitet.
Hast Du mal über den Einsatz eines Neigers statt des Kugelkopfes nachgedacht?
2017/07/03 15:37, Heinz Höra
@Arne - danke. Ja, da war ich auch begeistert und war es schon bei den Panos von Fried. Auch finde ich es erstaunlich wie kolossal der 121km entfernte Kleis in der Landschaft steht, denn um es mal zu bagatellisieren ist der Kleis doch nur ein kleiner Hügel, den man vom Sattel aus in spätestens 25min erreicht hat.

@Jörg B. - danke. Es geht auch am Nachmittag, siehe zBsp. 20891. Aber am Morgen finde ich es nach Osten eindrucksvoller.
Was wäre eigentlich die maximal mögliche Sicht durch das Rheintal ?
Eine feine Sache mit der Kalmit-Sichtweitenmessung, besonders in der heutigen Zeit, wo der DWD spart und so viel wie möglich automatisiert.
Was die Sichtweite betrifft, kommt da bei uns (Wetterstation Zinnwald) oft nur Mist raus. Die West-Kamera auf der Schneekoppe ist das besser geeignet.

@Fried - danke. Schade, ich hatte echt gehofft das wir uns über den Weg laufen.
Wie viele Minuten vor Sonnenaufgang hast du das Pano auf deiner Testseite aufgenommen ?

@Heinz - danke. Solch eine Liste wäre echt interessant. Aber wie kann die hier im Bereich von p.p.n entstehen ? Übrigens gibt es auch eine polnische Fernsichtseite: http://www.dalekieobserwacje.eu
An einen Neigungskopf hatte ich auch schon gedacht, ich muss da mal schauen ob es was stabiles gibt.
2017/07/03 16:30, Steffen Minack
Der Kleis gefällt mir aus Nordwesten auch immer besonders. Das gilt bis zu "meinem" Fichteturm, von dem aus er auch so etwas mächtig-hochgebirgiges hat.

Liegt sicher auch an den paar Kilometern, die er südlich der Lausitzer Hauptkette liegt - dadurch wirkt er noch singulärer.
2017/07/03 16:44, Arne Rönsch
Steffen, es war 4.49 Uhr.
2017/07/06 17:00, Friedemann Dittrich
Ein sensationelles Dokument! Solch eine Extrem-Fernsicht von Mittelgebirge zu Mittelgebirge habe ich meiner Erinnerung nach noch nie erlebt. Zum Glück darf ich sie in "Klein" nacherleben. Da gerät der Fernsichtfreund in Ekstase :)
LG Jörg
2017/07/15 20:18, Jörg Nitz

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Steffen Minack

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