Etwas Nachmittagslicht auf Kaiser und Glockner   (4,0 based on 2 ratings)    viewed: 482x
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Details

Location: aufgelassener Steinbruch bei Jachenhausen (570 m)      by: Wilfried Malz
Area: Germany      Date: 22. 2. 2017
Am 22. Februar dieses Jahres hatte ich wieder einmal mit Alpensicht aus tieferen Lagen gerechnet und war bis zu den Windrädern bei Jachenhausen gefahren. Von diesem Standort habe ich hier schon einiges gezeigt. Leider war die Alpensicht nicht so gut wie erwartet und wurde im Lauf des Nachmittags auch immer schlechter. Trotzdem gefiel mir das vereinzelt auf die fernen Bergflanken fallende Sonnenlicht, so dass ich hier noch einmal einen Ausschnitt des am besten sichtbaren Teils der Kette mit starkem Tele bringe.

3 QF-Aufnahmen, Brennweite ursrünglich 600mm KB, durch Beschnitt etwa 900mm, 1/250 sec, f 6,4, ISO 200.

Rating

Average rating:  (4,000 based on 2 ratings, Score: 3,333)
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Comments

Man sieht natürlich das hier stark ausgeschnitten wurde, aber als Freund von Fernsichten zählt für mich hier wie die weit entfernten Berge in einem herrlichen Licht stehen.
2017/03/20 18:13, Steffen Minack
Ein ganz erstaunliches Resultat Wilfried - super, dass Du das hier präsentierst, auch wenn ich Dir nicht die Höchstwertung dafür geben kann ;-)!!

Herzliche Grüße
Hans-Jörg
2017/03/21 08:45, Hans-Jörg Bäuerle
Eine wirklich traumhafte Fernsicht, allerdings sind die Farben mir zu unnatürlich.
Was ich mich immer wieder Frage ist, warum sich die Brennweite durch den Beschnitt verändert? Und wie wird das gerechnet?
2017/03/21 11:05, Dieter Leimkötter
Dieter, ich vergleiche die Farben immer sehr genau bereits bei der Aufnahme über den Weißabgleich mit der Wirklichkeit, um nicht später bei der Bearbeitung in eine falsche Richtung zu geraten, insbesondere, was den bei Landschaftsaufnahmen typischen Blaustich angeht. Das Typische an solchen Fernsichten aus tiefen Lagen ist bedeckter Himmel am Aufnahmeort und ein schmaler, je nach Tages- und Jahreszeit gelber, orangeroter oder rosa Streifen am Südhorizont, wo die Sonne scheint. Diese Lichtsituation stellt sich in Nordbayern üblicherweise (trotzdem außergewöhnlich selten!) in einer Entfernung von 150-180km vom Alpennordrand ein und ist daher vielen Leuten unbekannt.
Die ungefähre Brennweite schätze ich über den Vergleich der Höhe in Pixeln zwischen den Originalaufnahmen und dem beschnittenen Panorama.
Dank und Gruß an alle Betrachter! Wilfried
2017/03/22 09:10, Wilfried Malz
Werter Wilfried,
herzlichen Dank für die Beantwortung meiner Fragen. Ich habe lange darüber nachgedacht und festgestellt, dass hier vielleicht grundlegendere Themen angesprochen werden, über die ich mit der PP-Community gerne diskutieren möchte. Es mag sein, dass diese Diskussionen bereits bei anderen Bildern geführt wurden. Falls dies der Fall ist, bin ich für Hinweise dankbar.
Zur Farbtemperatur: Wilfried, du schreibst selbst, dass zum Aufnahmezeitpunkt auf d´r Alp bewölkter Himmel war. Am Kaiser herrsche, wie zu sehen ist, mal wieder Kaiserwetter. Dies bedeutet, dass am Aufnahmeort eine Farbtemperatur, wie bei bewölkten Himmel üblich, von etwa 7.000 K anzunehmen ist. In den von der Nachmittagssonne beschienenen Bergen wird die Farbtemperatur bei rund 5.500 K liegen. Eine Fixierung auf die Lichtfarbe am Aufnahmeort wird automatisch zu einem Farbshift im sonnenbeschienenen Bereich ins rötliche führen. Kernfrage ist, welche Farbtemperatur ist die richtige, die des Zielobjektes oder die der Umgebung. Ich meine, hier wäre zur korrekten Bildwiedergabe ein Farbtemperatur-Korrektur durch einen Verlaufsfilter notwendig, um sowohl den Nah- als auch den Fernbereich richtig anzugeben. Wie ist eure Meinung dazu?
Anders wäre es, wenn die quittengelben Berge durch andere Effekte zustande kommen, dann die Farbe also real ist. Dies wäre entweder durch eine tiefstehende Sonne (Aufnahmezeitpunkt?) erklärbar, oder durch Lichtstreuung auf der Wegstrecke des Lichtes vom Objekt zur Kamera. Der Tyndall-Effekt führt auch zu einer Rotverschiebung, der verursachende Staub würde allerdings auch zu einer Verschlechterung der Fernsicht führen. Aber mit Sichtweiten von über 200 km (darum beneide ich dich) hat es hier sicher keine Einschränkung gegeben.
Zur Brennweite: Ein Beschnitt des Bildes führt nach deiner Betrachtungsweise zu einer Brennweitenverlängerung. Wenn ich handgehalten Einzelaufnahmen erstelle ist ein Versatz von 10 % schon eine gute Leistung. Dann stelle ich fest, dass im Panorama noch zu viel Himmel ist, also schwupps weggeschnitten. Am Ende habe ich aus der Bildhöhe von ursprünglich 4000 Pixeln 3000 Pixel gemacht. Die Brennweite würde sich damit um den Faktor 4000/3000 = 1,33 verlängern. Aus 200 mm Brennweite werden so ca. 270 mm, richtig? Für PP wird das Bild nun auf 500 Pixel runterreduziert. Ausgehend von 4000 Pixeln wäre die Brennweite dann mit dem Faktor 8 zu berücksichtigen? Wohl kaum, oder?
Wie ist es, wenn ich aus einem Querformatbild, ursprüngliche Bildhöhe 4000 Pixel, durch Beschnitt ein für PP passendes Bild mit 500 Pixeln Höhe erzeuge. Dann wäre demnach der Verlängerungsfaktor von 8 korrekt. Mit anderen Worte, ich kann damit aus einer Weitwinkelaufnahme mit sagen wir mal 20 mm Brennweite eine Telebrennweite von 160 mm machen. Dabei wird sich der mit dem 20 mm-Objektiv erzeugten Bildausschnitt doch deutlich von dem gleichen Bildausschnitt, erzeugt mit einem Objektiv mit ein Brennweite von 160 mm unterscheiden. Tiefenstaffelung, das Größenverhältnis von nahen zu fernen Objekten, der Schärfentiefebereich werden definitiv anders sein. Das Problem haben wir ja schon, wenn wir unterschiedliche Sensorformate vergleichen. Ich sehe die Brennweite als konstant an, was den Beschnitt angeht. Eure Meinungen hierzu interessieren mich.

Ich freue mich auf eine rege Diskussion,

Liebe Grüße,
Dieter
2017/03/23 11:06, Dieter Leimkötter
Ich denke, man muss zwischen richtigem Beschneiden (z.B. in der Höhe) und dem Herunterskalieren auf die hier vorgesehenen 500 Pixel unterscheiden. Dies erfolgt ja unter Beibehalten der ursprünglichen Proportionen.

Eine ähnliche Diskussion, zur der du Dieter ja auch einen sehr interessanten Beitrag geschrieben hast, gab es u.a. unter einem meiner Zugspitz Panoramen auf der Schwesterseite AP:
http://www.alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=29490

Zum Thema Verlauf bzgl. Weißabgleich kann ich nicht viel beisteuern, da ich derartiges wenn dann bisher nur bzgl. hell/dunkel angewandt habe.
2017/03/23 20:35, Jens Vischer

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Wilfried Malz

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