360°-Blick vom Galya-kilátó    (4,0 based on 21 ratings)    viewed: 1758x
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Details

Location: Galya-kilátó (955 m)      by: Hans-Jörg Bäuerle
Area: Hungary      Date: Juli 2016
Eine halbe Stunde vor meiner dunstig-blass-grauen Teleaufnahme mit ca. 180mm KB-Brennweite, habe ich mich noch an einem 360°-Panorama von den vier Eckpunkten der sich 30 Meter über dem Boden befindenden Aussichtsplattform versucht.

Damit ist mir erstmals ein vollständiger Rundumblick vom Galya-kilátó gelungen, natürlich mit großem Himmelsanteil durch die nahestehenden Türme. Die Sonne stand noch nicht zu tief, sodass für mich auch der Gegenlichtbereich akzeptabel erscheint. Dass es an diesem Tag in der Ebene sehr heiß war zeigt auch der Abschnitt wo die Sonne "Wasser zieht" ... vielleicht kann in diesem Kontext auch die unnatürlich erscheinende Farbgebung des zuvor eingestellten Panoramas etwas besser nachvollzogen werden ...

Nach dem Herbstblick nun also ein Sommerpanorama, bei dem ich Glück hatte, dass die Umrisse der Niederen Tatra in bis zu 120 Kilometer Entfernung noch sichtbar waren ... ein Winterpanorama von diesem Standort wäre für mich auch noch ein Highlight - "schau'n mer mal" ...


Nikon D500, AF-S Nikkor VR 16-85mm - 25 QF-Bilder, Freihand
Uhrzeit: 17:09 Uhr erste Aufnahme
Blende: f/11
Belichtung: 1/640
ISO: 100
Brennweite: 24mm (KB 36mm), leichter Crop wegen Zuschnitt
LR 5.7, PTGui Pro, IrfanView, U.Deuschle

Übrigens - erstmals mit Himmelsrichtungen ... hab die Technik da noch nicht verstanden und durch Probieren letztendlich hinbekommen!?! Was ist in die Zeilen einzutragen, wenn das Panorama bei ca. 206° beginnt?

Daten derzeit:
- Blickwinkel 360°
- Blickrichtung 236° (hier benötige ich Unterstützung!!)
- bei Pixel 500

Comments

Gratuliere zu der "neu" entdeckten Funktion, Hans-Jörg. Wenn ich dich richtig verstanden habe, musst du in dem Fall eintragen: Blickrichtung 206° bei Pixel 0. Der Blickwinkel steht hier ja fest, das einzige Problem ist es, den Winkel zu einem eindeutigen Punkt im Bild zu bestimmen und die Distanz in Pixeln zum linken Rand zu bestimmen. Letzteres mache ich immer durch Abschätzen und wiederholtes Ausprobieren. Ach ja, zum Abschätzen oder Messen benutze ich Google Maps oder Earth. LG Arno
2016/07/23 12:15, Arno Bruckardt
Aaah, das war mein Gedankenfehler - Pixel "0" - ganz herzlichen Dank Arno für die informative Unterstützung!!!

Ein schönes kreatives (Foto-)Wochenende und herzliche Grüße, Hans-Jörg
2016/07/23 12:32, Hans-Jörg Bäuerle
Super gelungen!
Gruss, Danko.
2016/07/23 13:48, Danko Rihter
Zu Ungarn haben wir ehemaligen DDR Bürger ja historisch gesehen eine besondere Beziehung, war es doch außer der CSSR und Polen eines unserer wichtigsten Reiseländer. Und da paßt Dein Panorama mit Bergen so gar nicht in die alten Erinnerungen von Pusta und Ballaton... umso interessanter ist es deshalb für mich. Herzliche Grüße Velten
2016/07/23 15:56, Velten Feurich
Schöner Rundblick!

Die Eingabedaten für die Himmelsrichtungen lassen sich übrigens relativ leicht mit dem zugehörigen Udeuschle Modell ermitteln (Winkel und Grad bei Pixel 0 usw.).
2016/07/23 18:12, Jens Vischer
Feines Pano; schön, daß Du uns diese Gegend erschliesst. Wie genau entstehen diese dunklen Dunst-Streifen im Nordosten? VG Martin
2016/07/24 16:09, Martin Kraus
Das ist also ein Blick über die Weiten Ungarns. Die Puszta müßte dann hinter dem großen Turm sein. Daß der Dumbier zu sehen und damit die Niedere Tatra, freut mich insofern, da ich dort am Chopok schon zum Schilaufen war. Zu den ähnlich klingenden Namen Tatra, Fatra und Matra habe ich inzwischen eine Erklärung gefunden. Das kommt aus dem Tamilischen und bedeutet Weiße Berge, Rote Berge und Blaue Berge.
Das Panorama mit dem großen Himmelsanteil und den beiden Türmen hast Du, Hans-Jörg, wieder sehr gut gemacht. Aber die fototechnische Bearbeitung könnte m. E. auch hier noch etwas besser sein. Schau doch bitte mal das Histogramm an, das ist nicht ausgewogen, da fehlen die hellen Bereiche.
2016/07/25 23:48, Heinz Höra
@Heinz
Danke für Deinen Kommentar!! Das mit Tatra, Fatra und Matra ist ja spannend ... und deckt sich bezüglich der Mátra mit dem Namen des Kékes, was übertragen "der bläuliche Berg" bedeuten soll.
Die westliche Begrenzung der Puszta dürfte an dem von Dir benannten Punkt sein. Die bekannte Puszta Hortobágyi - die größte zusammenhängende natürliche Grass-Steppe Europas liegt östlicher, in etwa hinter dem Kékes,
Danke auch für den wertvollen Hinweis zur Optimierung des Panoramas, ich schaue mal, ob ich mit meinen Kenntnissen weiterkomme. Die RAW-Einzelbilder sind alle gleich entwickelt, gestitcht in PTGui, optimiert mit Exposure-Funktion und das Panorama in LR noch nachbearbeitet (Aufhellung Tiefen, Sättigung) ...

@Martin
Bin mir nicht sicher, ob es sich evtl. sogar um das Phänomen der "Fallstreifen" handelt, d.h. Niederschlag der aus den Wolken fällt und dann verdunstet, bevor er den Boden erreicht. Ansonsten sprechen wir im Volksmund von "die Sonne zieht Wasser", meinem Onkel stehen als Physiker dann die Haare zu Berge, denn korrekterweise handelt es sich hier - wenn ich es richtig in Erinnerung habe - um den sog. Tyndall-Effekt, d.h. Streuung von Licht in trüben Medien ... in diesem Fall feuchte Luft! Und wenn wir schon dabei sind, dann wird hier eine Brücke zu unserem so schönen Hobby geschlagen ... denn der Effekt geht zurück auf den legendären John Tyndall (irischer Physiker), der einst das Weisshorn im Jahr 1861 erstbestieg und wohl viele wissenschaftliche Erkenntnisse aus seinen Beobachtungen in den Alpen zog ... habe in meinem kleinen Alpin-Antiquariat das lesenswerte Buch aus 1899 "In den Alpen - John Tyndall"!
2016/07/26 09:26, Hans-Jörg Bäuerle
Hans-Jörg, ich habe heute schon mehrere Kapitel in John Tyndalls "Ind den Alpen" bei books.google.de gelesen und es mir auch antiquarisch bestellt. Dein Tipp an Martin ist also auch bei mir angekommen.
Aber ich möchte noch etwas zur Bearbeitung Deines Panoramas sagen:
- Die Exposure-Funktion in PTGui benutze ich nicht. Das ist mir zu undurchsichtig und man kann die Wirkung ja gar nicht richtig beurteilen mit der möglichen Anzeige. Außerdem habe ich gerade die Hilfe gelesen und dort steht eindeutig, daß das geschaffen wurde, wenn man Bilder verwendet, die keine exposure information habe, z. B. gescannte Bilder. (Mir kommt hierbei aber die Idee, daß man das verwenden kann, wenn man sehr dunkle Bilder hat und deshalb keine Kontrollpunkte gefunden werden ...).
- Mit der Nachbearbeitung in LR müßte man eigentlich das Gleiche erreichen wie in Photoshop CS, aber es ist offenbar komplizierter und nicht viel anders in der Version 3.5, als ich aufhörte, LR zu benutzen. Ohne jetzt weiter auf die unterschiedlichen Werkzeuge einzugehen, gibt es in LR jedenfalls eine informative Histogrammanzeige. Wenn Du Dir das Histogramm von Deinem P. anschaust, dann siehst Du, daß im oberen Viertel keine Tonwerte vorhanden sind. Das bedeutet aber, daß das Bild zu flau ist und der Kontrast erhöht werden müßte, indem man z. B. eine Tonwertkorrektur macht. Die kann man bei LR machen, indem man in das Diagramm geht und die angebotenen Bereiche verschiebt. Es führt aber bei einem Panorama, das so große Unterschiede hat, nicht zum gewünschten Erfolg, wenn man das auf das gesamte Panorama anwendet ....
Ich breche hier aber ab, weil ich hier nicht alle Wenns und Aber beschreiben kann.
2016/07/26 18:48, Heinz Höra
Lieber Hans-Jörg, mit Absicht habe ich mit meinem Kommentar zu diesem Pano lange gewartet, da ich niemanden "negativ" beeinflussen wollte.
Heinz hat wohl Recht, dass das Pano in meinen Worten eine stumpfe Wirkung hat. Das stört mich allerdings sekundär. Im Gegensatz zu den meisten oder allen anderen, die bisher ihr Votum abgegeben haben, stört mich der überdimensionale Himmelsanteil, der lediglich dem Sendemast am Ende geschuldet ist. Der Himmelsanteil in etwa der Höhe des ersten Mastes hätte mir gereicht - also ein Mittelding zwischen dem jetzigen Pano und deiner Televersion. Am großen Mast hätte ich den Schnitt gesetzt. Ganz ausdrücklich will ich aber betonen, dass meine keine Mehrheitsmeinung darstellt. Ich will Dir hiermit auch mitteilen, warum ich das Pano nicht bewertet hatte - sonst denkst Du noch ich hätte es übersehen oder ich hätte sonstige Gründe :-)
LG Jörg
2016/07/26 20:38, Jörg Nitz
RELOAD 
Ein herzliches Dankeschön für alle Kommentare, Betrachtungen, Bewertungen und insbesondere an Heinz für die Hilfestellungen und die Zeit, die Du Dir für mein Panorama genommen hast, sowie an Jörg N. für die "vornehme Zurückhaltung" Deiner subjektiven Einschätzung ;-) ... mit der ich überhaupt KEIN Problem habe!!!

Zum RELOAD:
Ich habe das Panorama nun im Himmelsanteil aufgehellt und etwas kontrastreicher gestaltet. Dies ging mE nicht zu Lasten des wirklich problematisch hellen Gegenlichtbereiches, der nicht überstrahlt ist. Ich kann mich noch sehr gut an das gleißende Grün der Wälder in diesem Abschnitt erinnern und auch daran, dass die nahen Wälder der Mátra an diesem Tag eine deutlich klarere Struktur und Zeichnung hatten als bspw. das knapp 30 Kilometer entfernte Bükk-Gebirge.

@Heinz
Es freut mich, dass auch Dein alpines Antiquariat nun das Werk von John Tyndall ziert - ich wünsche Dir viel viel Freude beim Lesen! Vielleicht Anlass, das parallel zu tun ... ich werde mal das Werk in meine Wohnmobil-Bibliothek für den nächsten Kurzurlaub legen ;-)! Dann können wir uns als "Wallis-Liebhaber" einmal austauschen.

@Jörg N.
Auch wenn sich unsere Wege seit unserer uns "zugefallenen" Begegnung an der Hornisgrinde nicht mehr gekreuzt haben, so liegen mir Gedanken eines "Übersehens" oder "sonstiger Gründe" so fern wie Gedanken daran, dass die Lilien in den nächsten Jahren einmal Deutscher Meister werden ;-) ... ich weiß sehr positiv zu schätzen, dass Du ein "harter konsequenter Betrachter" bist und dann darf ja durchaus auch dazu kommen, dass ein technisch gutes Panorama einem auch mal nicht zusagt! Das ist die Freiheit die wir als Selbstverständnis auf dieser Plattform auch bewahren sollten ... so zumindest meine "Denke"!
Dennoch erlaube ich mir meine Gedanken zu diesem Bildaufbau - vielleicht hätte ich diese Voranstellen sollen - kurz darzustellen: Oft habe ich zu meinen Ungarn-Panoramen das Statement gehört "Ungarn = flaches Land". Dieser Aussichtspunkt des Galya-kilátó beweist für mich bisher am besten, dass gerade Nordungarn mit Mátra und Bükk beides vereint. Weites flaches Land und Mittelgebirge, zudem - hier ansatzweise - Fernsicht zur Tatra. Ich bin nicht unbedingt ein Freund von 360°-Panoramen, aber diesen exklusiven Aussichtspunkt wollte ich gerne mit einem 360-er dokumentieren. Nun stellt sich die Frage des Schnitts und Motivaufbaus und da stehen nun mal die Türme, so wählte ich den "Kleinen" als Einleitung und den "großen Klotz" als Abschluss, da dieser zu Beginn den Betrachter gleich erdrücken würde ... so meine Gedanken!
Ich habe mir auch eine Serie mit mehr Tiefblick überlegt, aber diese ist von meinem fotografischen Verständnis nicht so wirkungsvoll, weil dies zu Lasten dieser wunderschönen Weite der Landschaft geht, zumal im Vordergrund - mit Ausnahme des Blicks in das Tal von Parad - fast nur Bäume zu sehen sind ... unabhängig von den Schwierigkeiten eines sauberen Stitchens der Wälder!!

Fazit:
Mit den an diesem Tag angetroffenen Verhältnissen - blauer Himmel mit kleinen Wolkenformationen, Nah- und Fernblick - und mit der von mir so umgesetzten Präsentation bin ich sehr erfreut!

Für alle, die bis hier zum Schluss gelesen haben ... Danke fürs "Zuhören" ;-)!!
2016/07/28 18:18, Hans-Jörg Bäuerle

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Hans-Jörg Bäuerle

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